Musik voller Emotio­nen und Vielfalt

Beim dies­jäh­ri­gen Früh­jahrs­kon­zert des Musik­ver­eins Neuf­ra erleb­ten zahl­rei­che Besu­che­rin­nen und Besu­cher einen abwechs­lungs­rei­chen Konzert­abend in der Donauhalle.

Den Auftakt gestal­te­te die Jugend­ka­pel­le Altheim/Neufra/Pflummern unter der Leitung von Johan­na Hofmann. Mit hörba­rer Spiel­freu­de präsen­tier­ten die jungen Musi­ke­rin­nen und Musi­ker ein kurz­wei­li­ges Programm. Den Beginn mach­te „Can You Feel the Love Tonight“ von Elton John mit seinen ruhi­gen, gefühl­vol­len Melo­dien. Anschlie­ßend folg­te mit „Selec­tions from Moana“ von Jay Bocook ein schwung­vol­les Medley aus dem gleich­na­mi­gen Disney-Film. Mit „Moun­tain Wind“ von Martin Schar­nagl präsen­tier­te die Jugend­ka­pel­le schließ­lich ein Stück mit berüh­ren­den Melo­dien, das eine schö­ne Berg­at­mo­sphä­re entste­hen ließ. Der Applaus des Publi­kums wurde mit einer Zuga­be belohnt.

Im Anschluss über­nahm die akti­ve Kapel­le unter der Leitung von Ralf Kriz und setz­te den Abend mit einem viel­sei­ti­gen Programm fort. Mit „Afri­can Inspi­ra­ti­ons“ von Markus Götz eröff­ne­te das Orches­ter und entführ­te das Publi­kum mit rhyth­mi­schen Moti­ven und eindrucks­vol­len Klang­far­ben auf den afri­ka­ni­schen Kontinent.

Es folg­te die bekann­te Film­mu­sik „Lawrence of Arabia“ von Maurice Jarre. Die kraft­vol­len Melo­dien und das drama­ti­sche Zusam­men­spiel der Instru­men­te ließen die epische Szene­rie des Films leben­dig werden.

Ein musi­ka­li­scher Höhe­punkt war die drei­tei­li­ge „Suite on Celtic Folk Songs“ von Tomo­hi­ro Tate­be. Die verschie­de­nen Sätze grif­fen tradi­tio­nel­le kelti­sche Melo­dien auf und zeich­ne­ten sich durch abwechs­lungs­rei­che Tempi, dyna­mi­sche Kontras­te und farben­rei­che Klang­bil­der aus.

Für einen stilis­ti­schen Wech­sel sorg­te anschlie­ßend „Elvis – The King“, ein Medley bekann­ter Hits von Elvis Pres­ley, das für spür­bar gute Stim­mung im Saal sorgte.

Beson­de­re Aufmerk­sam­keit erhielt das Stück „Zwei Wegge­fähr­ten“ von Stephan Hutter. Als Solis­ten am Tenor­horn über­zeug­ten Micha­el Emhart und Martin Hennes mit ihrem ausdrucks­star­ken und fein abge­stimm­ten Zusam­men­spiel und wurden dafür mit großem Applaus belohnt.

Zum Abschluss des Konzert­abends erklang mit dem „Radetz­ky-Marsch“ von Johann Strauß ein tradi­tio­nel­ler Klas­si­ker, bei dem viele Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer begeis­tert mitklatsch­ten. Der lang anhal­ten­de Beifall unter­strich die gelun­ge­ne musi­ka­li­sche Leis­tung und bilde­te den stim­mungs­vol­len Ausklang des Konzertabends.

Nach oben scrollen