Obwohl das Serenadenkonzert ursprünglich im idyllischen Hängegarten geplant war, ließen die Wetterverhältnisse eine Durchführung im Freien leider nicht zu. Kurzerhand wurde das musikalische Sommerhighlight in die Donauhalle verlegt. Der Stimmung tat der Ortswechsel keinen Abbruch: Zahlreiche Zuhörer fanden am Sonntagabend den Weg in die Halle und wurden mit einem abwechslungsreichen und gefühlvollen Konzertabend belohnt.
Den ersten Teil des Konzerts gestaltete der Musikverein Erisdorf unter der Leitung von Dirigent Helmut Koller. Mit viel Spielfreude und musikalischer Präzision präsentierte das Orchester vielseitig zusammengestellte Stücke. Das Werk „Himmelblaue Augen“ entführte das Publikum in eine träumerische Welt, während das bekannte „Alte Fieber“ bei vielen Zuhörern Erinnerungen an vergangene Zeiten weckte. Anschließend übernahm der Musikverein Neufra, dirigiert von Ralf Kriz, den zweiten Teil des Konzerts. Mit Titeln wie „Ich war noch niemals in New York“ und dem mitreißenden „The Best of Beatles“ führte die Kapelle beliebte Evergreens auf, die beim Publikum großen Anklang fanden. Zum Abschluss wurde das berührende Stück „Möge die Straße uns zusammenführen“ gespielt. Dieses war sinnbildlich gewählt – als musikalische Brücke zwischen den beiden teilnehmenden Musikvereinen aus Neufra und Erisdorf sowie zwischen den Musikerinnen, Musikern und den Gästen. Dieser gelungene Ausklang zeigte, wie Musik Menschen verbinden kann.
